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Beschreibung: Radiomitschnitt
BR / WDR, 74 Minuten Regie: Walter Adler Komposition: Bernhard Schmitz
Das Hörspiel wurde - Orwell lässt grüßen - 1984 produziert. Der Autor Carl Amery erweist sich angesichts Vorratsdatenspeicherung und sogenannter Reality-Shows wie "Big Brother" als ausgesprochen hellsichtig.
69 MB - mp3 - pw: gurke
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Info von www.hoerdat.in-berlin.de:
Fiktion einer zukünftigen Gesellschaft, in der die Überwachungstechniken in den kleinsten menschlichen Freiraum eindringen können: Warum kauft ein Mann Zucker und bestellt in der Stadtbibliothek Bücher eines Anarchisten? Das muß etwas besagen... Fräulein Schmitz, angestellt in der Großen Schutz-Zentrale der Stadt Citygrad, macht sich an den jungen Mann heran. Der jungen Dame ist allerdings weniger an einer genauen Überprüfung Nikol Helders gelegen als vielmehr an einem Weg, auf spektakuläre Art und Weise ins wirkliche Leben hineinzukommen. Ein wirkliches Leben, daß sich seit geraumer Zeit nur noch auf den Kanälen der TV-Stationen abspielt.
Sprecher:
Martin Schwab, Cordula Trantow, Edwin Noel, Petra Redinger, Michael Abendroth, Charles Wirths, Fred Maire, Rainer Kretschmann, Gerd Müller, Hans Joachim Hertel
Biographie des Autors (von www.fictionfantasy.de):
 Carl Amery
Christian Anton Mayer wurde am 9. April 1922 in München geboren und wurde unter dem Namen Carl Amery als Autor zahlreicher Romane und politischer Texte bekannt. Er verbrachte den Großteil seiner Jugend in Passau und Freising und studierte dann Neuphilplogie an der Universität München. Später wechselte er an die Catholic University of America und studierte dort zusätzlich Literaturtheorie und -kritik. Während des 2. Weltkrieges geriet er 1943 in amerikanische Krieggefangenschaft und konnte erst 1946 nach München zurückkehren. Nach seiner Rückkehr begann er zu schreiben, anfänglich unter dem Namen Chris Mayer und dann unter dem Namen Carl Amery, wobei Amery ein Anagramm seines Nachnamens Mayer ist. Seit 1950 verheiratet, gab er 1954 sein Debut mit dem Roman Der Wettbewerb. Neben seinen satirischen Werken, erschienen ab 1963 auch kirchenkritische Schriften wie Die Kapitulation oder Deutscher Katholizismus heute (1963) und Das Ende der Vorsehung. Die gnadenlosen Folgen des Christentums (1972). Ein schriftstellerische Pause legte er zwischen 1967 und 1971 ein, als er Direktor der Städtischen Bibliotheken in München war. Der Autor war Mitglied der Gruppe 47, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Schriftsteller von 1976 bis 1977 und von 1989 bis 1991 Präsident des deutschen PE-Zentrums. Der Umweltaktivist war zudem Gründungsmitglied der Partei Die Grünen beim Bundeskongress der Grünen in Karlsruhe am 13. Januar 1980. Unter anderem bekam er 1996 den Deutschen Fantasy Preis, der vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. verliehen wird. Carl Amery verstarb am 24. April 2005 kurz nach seinem 83 Geburtstag in seiner Geburtsstadt. Pseudonyme: Carl Amery, Chris Mayer
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