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Beschreibung: Santo Subito. Gedächtnisprotokoll eines Auftritts des Schauspielers Roberto Benigni vor der Seeligsprechungskommission im Vatikan vom Oktober 2005 zur Causa Johannes Paul II. Satire über die eilige Heiligsprechung des Papstes Johannes Paul II.: Der italienische Komiker Roberto Benigni erhält den Auftrag, am Sterbebett des Pabstes Cervantes' Don Quixote als Solo-Stück aufzuführen. Zuvor sind allerdings noch einige Abenteuer zu bestehen.
Radiomitschnitt
MDR/ORF 2007, 54 Minuten Regie: Eberhard Petschinka Komposition: Wolfgang Mitterer
47 MB - mp3 - pw: gurke
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Info von www.hoerdat.in-berlin.de:
Zehntausend Gläubige unterbrechen im April 2005 die Totenmesse von Johannes Paul II. und skandieren "Santo subito" - sofort heilig! Zwei Monate später wird das Verfahren der Seligsprechung feierlich eröffnet. Es muss nachgewiesen werden, dass Johannes Paul II. nach seinem Tod ein Wunder vollbracht hat. Zahlreiche Zeugnisse von Gläubigen liegen schon vor. Um den Seligsprechungsprozess voranzutreiben, muss in Petschinkas surrealistischem Traumspiel der Schauspieler Roberto Benigni seine Dreharbeiten unterbrechen, um - vor die vatikanische Kongregation geladen - seine Geschichte zu erzählen, die vielleicht ein potentielles Wunder birgt. Sie beginnt am 28. März 2005 um 0.00 Uhr - Benigni glaubt zunächst an einen der üblichen Scherze seines Freundes Dario Fo, als die Telefonklingel sein Liebesspiel mit seiner hochschwangeren Frau Maria unterbricht und eine Stimme ihn auffordert, beim Vatikan in Rom zu erscheinen.
Nach seiner Ankunft machen ihm dort die Kardinäle klar: Damit der Papst nun endlich die ewige Ruhe finden möge, wurde Benigni auserkoren, an dessen Sterbebett den Don Quixote zu spielen. Doch da der berühmte Schauspieler nicht ohne Sünden ist - mit Kritik am Klerus hat er nie gespart und schließlich ist er aus der Kirche ausgetreten - , bedarf es einiger Vorkehrungen: zunächst vor allem der Reinigung, später Taufe und Text, dann Kostüm und Kommunion, am dritten Tag Heiliger Geist und Generalprobe. Aber nicht als Don Quixote, sondern als Spaßmacher Sancho Pansa hilft Benigni Johannes Paul II aus seinem jetzigen Leben heraus. Das Gedächtnisprotokoll seiner vatikanischen Erlebnisse gerät dem Komödianten Benigni zum extraordinären Theaterauftritt, und seine Geschichte erreicht mit dem Wunder einer Geburt ihren Höhepunkt und ihre Vollendung. Die Kommission ist es zufrieden. Das Verfahren zur Seligsprechung des Papstes wird zu einem glücklichen Abschluss kommen können.
Roberto Benigni: André Jung Kardinal Ruini: Norbert Schwientek Maria Benigni: Barbara Falter Taxichauffeurin: Corinna Waldbauer Dario Fo: Peter Groeger Kardinal Morsini: Ernst Jacobi Kardinal 1: Walter Niklaus Kardinal 2: Felix von Manteuffel Kardinal 3: Gerd Baltus Kardinal 4: N.N. Kardinal John aus Miami: N.N. Der Koch: Axel Thielmann Bischof von Sevilla: Wolfgang Sörgel Bischof Nuntius: Peter Groeger Pater Davide: Norbert Schwientek Massimiliano Gammarelli: Ilja Richter Annett Krake, Wolfgang Grosse, Corinna Waldbauer, Wolf-Dietrich Rammler, Jerry Gerber, Olgirt Subolewski
 Eberhard Petschinka, geboren 1953, war Lehrer, studierte Philo- sophie, schreibt seit 1983 Hörspiele und Theaterstücke, lebt in Wien.
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